Scarlett & Rhett

Vom Winde verweht stand bis vor kurzem ganz weit unten auf meiner Leseliste. Ein 1000-Seiten-Schinken mit einer durch die Verfilmung hinreichend bekannten Lovestory in einer durch Rassismus und lächerliche Moralvorstellungen geprägten High Society? – Nein danke! Dass der Roman 1937 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde und ich ihn auf Platz 21 der 100-Bücher-die-man-unbedingt-lesen-muss-Liste der BBC  entdeckte, von denen viele ganz bestimmt noch in diesem Blog behandelt werden, hat mich dann doch neugierig gemacht, also besorgte ich mir das englische Original.

Die erste positive Überraschung war das Vorwort von Pat Conroy, dem Autor von Herr der Gezeiten, einem meiner Lieblingsbücher. Nicht ohne Ironie nennt Conroy Margaret Mitchells Roman die „Illias“ der Amerikanischen Südstaaten, einen Gesang auf eine untergegangene Welt, und den letzten posthumen Sieg der Konföderierten.Weiterlesen »

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