Kristin Lavranstochter – Der Kranz

Norwegen zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Kristin, die Tochter von Lavrans Bjørgulfssohn und seiner Frau Ragnfrid, lebt mit ihren Eltern auf dem Jjørundhof in der Nähe des heutigen Lillehammer. Ihr Vater ist ein wohlhabender, tüchtiger und von vielen bewunderter Adeliger, ihre Mutter eine sehr schwermütige Frau, was alle auf den Verlust ihrer drei kleinen Söhne zurückführen. Für die sehr hübsche und eher stille Kristin ist es selbstverständlich, die strengen religiösen Gesetze und sozialen Spielregeln einzuhalten, die das Leben aller bestimmen und die ihre Eltern noch strenger auslegen, sie bewahrt sich dabei aber ihre Individualität und ihren Freiheitssinn. Sie erlebt eine idyllische Kindheit, wenn auch nicht ganz frei von traumatischen Erfahrungen, freundet sich, als sie ihren Vater auf eine Reise in die Stadt begleiten darf, mit Bruder Edwin an, einem Wandermönch, der ihr zusätzlich spirituelle Führung gibt, und akzeptiert die Verlobung mit Simon Darre, dem Sohn eines benachbarten Gutsbesitzers.

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